Genfer Autosalon 2016 Genf Schweiz Flagge

Genfer Automobilsalon 2016: Das erwartet Sie auf der Automesse

Der Genfer Autosalon ist die erste große europäische Automesse im Jahr 2016. Hersteller stellen hier traditionell ihre neuesten Modelle, Sportwagen und Concept Cars vor und sorgen für frischen Wind in der Autobranche in Sachen Glamour, futuristisches Design und Eleganz. Steigende PS-Zahlen sind hier jedoch ebenso gängig wie steigende Preise. Von Audi, Ferrari, Jaguar bis hin zum Mercedes werden hier auf dem Genfer Autosalon 2016 die neuesten Modelle der erfolgreichsten Automarken vorgestellt. Welche Neuheiten werden uns in diesem Jahr geboten?

Was ist der Genfer Autosalon?

Die erste große Automesse Europas im März jeden Jahres stellt gleichzeitig auch die unter den Top-5-liegenden Automobil-Events weltweit dar. Die Automobilausstellung Genfer Autosalon ist in der Schweiz als „Geneva International Motor Show“, der GIMS, bekannt. Die Ausstellungssektoren reichen von PKWs über Autos mit alternativen Antrieben, entsprechende Zubehörteile für die angebotenen Personenwagen bis hin zu Garageneinrichtungen.

Der Genfer Autosalon 2016 findet traditionell in der gleichnamigen Stadt in der Schweiz statt (c) iStock.com / Onfokus

Genfer Autosalon 2016 Genf Schweiz Flagge

Spezialkarosserien für PKWs, veredelte PKWs sowie Elektromobilität und Concept Cars werden in der Regel als Highlight des Genfer Autosalon betrachtet. Aber auch autonomes Fahren, Animationen und Attraktionen rund um das Thema Automobilindustrie unterhalten die Genfer Besucher. Bis heute gehört der Genfer Autosalon zu den beliebtesten Automobilmessen weltweit!

Der Genfer Autosalon im Rückblick

Seit 1905 findet in der Schweiz regelmäßig der Genfer Autosalon statt. Dabei präsentiert er sich stets repräsentativ und neutral, was vor allem die Qualität und hohe Zahl der Weltpremieren ausmacht. Von 1905 bis 1970 hat der Genfer Autosalon 50 herausragende Weltpremieren zu verzeichnen. Darunter Klassiker wie Jaguar, Ford, Mercedes, Chrysler, Ferrari, Alfa Romeo und Fiat. Noch heute gehören Premieren zum Genfer Autosalon dazu. Jedes Jahr kann es hier zu einer neuen Attraktion und erstmaligen Modellvorstellung kommen.

So gab es im vergangenen Jahr auch eine besondere Überraschung auf dem Genfer Autosalon: Borgward is back! Zwar hat Borgward erst auf der IAA 2015 seinen neuen SUV der Kultmarke vorgestellt. Ein kleiner Anreiz sollte aber schon einmal auf dem Genfer Autosalon gegeben werden, bevor im Herbst 2015 die große Premiere anstand. Hier auf der Schweizer Automesse wurde lediglich ein Logo von der Kultmarke gezeigt, welches einst als eine der großen Traditionsmarken in Deutschland die ganze Welt exportierten. Nach dem Konkurs 1961 haben sich die Enkel der Schöpfer zusammengetan und wollen nun die Marke wieder aufleben lassen. Natürlich soll diese auch wieder zur Premiumklasse gehören und eine Konkurrenz von BMW, Audi und Mercedes darstellen.

Hier gibt es einmal eine Kurzzusammenfassung zum 85. Genfer Autosalon im vergangenen Jahr 2015:

Highlights des Genfer Autosalons 2016

Der Genfer Autosalon hat sich für die diesjährige Automesse in der Schweiz bereits im September 2015 angekündigt. Mit Plakaten wird schon früh Werbung für die anstehende Automobilausstellung gemacht, zufällig oder geplant, zeitgleich zur IAA Frankfurt.

Je nach Modell ist auf dem Genfer Autosalon sogar das Probesitzen im Auto erlaubt (c) iStock.com / Zinkevych

Genfer Autosalon Probesitzen Frau

Noch sind allerdings nicht viele Informationen bekannt zum Genfer Autosalon 2016. Die Hersteller versuchen natürlich, so lange wie nur möglich ihr neues „Flagschiff“ geheim zu halten, um auf der Messe Aufsehen zu erregen. Einige Modelle konnten dennoch bereits ausfindig gemacht und Infos oder sogar der erste Fahrbericht darüber gesammelt werden. Teilweise hatte man sogar Glück, nicht nur einen Erlkönig anzutreffen.

Neuheiten auf dem Genfer Autosalon

  • Bugatti

    Im Vergleich zum Veyron wird der Bugatti Chiron nicht nur teurer (angeblich 2,5 Millionen Euro), sondern auch stärker und schneller sein. Bisher sind nur Erlkönige von dem neuen Bugatti-Modell gesichtet worden, aber im März auf dem Genfer Autosalon lässt der Supersportwagen seine Premiere stattfinden. Bisher wurde der Chiron bereits ausgewählten Kunden vorgestellt, sodass sich mittlerweile schon über 100 Bestellungen summiert haben. Dass allerdings nur eine begrenzte Auflage jährlich und insgesamt maximal 500 Exemplare produziert werden, könnte es Interessenten nach dem Genfer Autosalon erschweren, gegen die Konkurrenzinteressenten anzukämpfen. Denn mit einem vierfach aufgeladenen W16-Motor für 1500 PS, einer Beschleunigung in 2 Sekunden von 0 auf 100 km/h sowie die Höchstgeschwindigkeit von 460 km/h macht es den Chiron schon jetzt zu einer Attraktion auf dem Genfer Autosalon.

    Übrigens: Dem Namen nach, ist „Chiron“ u. a. auf die griechische Mythologie zurückzuführen: Der Halbbruder des Zeus, ein Zentaure, trägt den Namen und war auch mit ein Grund für die Benennung des neuen Bugatti-Modells. Auch ein weiterer Name aus der Geschichte hat zur neuen Sportwagen-Benennung beigetragen: Louis Chiron, ein Rennfahrer aus den 20er und 30er Jahren, ist für Bugatti die meisten Siege gefahren.

  • Hyundai

    Hyundai stellt auf dem Genfer Autosalon 2016 sein neues Modell, den Ioniq, vor. Die Besonderheit des Fahrzeuges stellt neben umweltfreundlichen Materialien und hochwertigen Oberflächen eine Extra-Plattform da: Hier können Interessenten zwischen drei Antriebsarten wählen: vollelektrisch, Hybrid und Plug-in-Hybrid. Das Hybrid-Modell wird mit einem 43 PS leistenden Elektromotor sowie einem 105 PS starken 1,6-Liter-Benzinmotor kombiniert. Das Schalten übernimmt dabei ein Doppelkupplungsgetriebe.

  • Kia

    Der Kia Niro hat als Kompakt-SUV auf dem diesjährigen Genfer Autosalon Europapremiere. Mit der typischen „Tigernase“ und schmalen Linien sowie hohen Schultern am Heck zeichnet sich das neue Kia Modell aus. Mit einem Verbrauch von unter 3,8 Litern pro 100 km soll das Hybrid-Fahrzeug mit einem 1,6-Liter-GDI-Benziner ausgestattet worden sein und 105 PS haben. Ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, ein E-Motor mit 32 kW und eine Lithium-Ionen-Polymer-Batterie – ausgestattet mit 1,56 kWh Kapazität – macht das Modell noch interessanter. Nach einem ersten Fahrbericht kann das koreanische Fahrzeug eine ordentliche Federung liefern sowie eine leichte und handliche Fahrweise. Auch das Hybridsystem scheint reibungslos und unauffällig zu funktionieren und der CO2-Ausstoß soll sogar bei unter 90 g pro km liegen.

  • Lamborghini

    Der neue Lamborghini Centenario wird wohl wieder ein Modell für Sammler und Lamborghini-Liebhaber, welche sicherlich auf dem Genfer Autosalon zu finden sein werden. Mit einem vermutbaren Millionen-Betrag leistet der neue Lamborghini aber auch aktuell 750 PS auf und soll sogar noch um ein paar PS gesteigert werden. Ähnlich wie der Chiron, soll der neue Lamborghini fast genauso schnell bei der Beschleunigung sein: Innerhalb von 2,5 Sekunden kann der Centenario auf 100 km/h beschleunigen. Zudem wird auch bei diesem Modell wieder auf den 6,5-Liter-V12-Sauger zurückgreifen.

    Die Besonderheit des Sportwagens ist u. a. auch die limitierte Auflage: Nur 20 Exemplare werden vom neuen Lamborghini hergestellt. Dieser wird auch nur als Coupé zu kaufen sein.

  • Volvo

    Der neue Volvo V90 wird als Oberklasse-Kombi ebenfalls auf dem Genfer Autosalon vorgestellt und löst damit den V70 ab. Mit markanten, C-förmigen Rückleuchten sind die Leuchten hingegen L-förmig mit einer betont vertikalen Linie zum Dach. Die Volvo-Limousine besteht aus neuen, aufgeladenen Vierzylindern mit 2 Litern. Mit diesem Oberklasse-Kombi lassen sich 250 bis 320 PS mit einem Benzinmotor und 190 bis 225 PS mit einem Dieselmotor erreichen. Als zusätzliche Alternative hat man die Möglichkeit, einen Plug-in-Hybrid zu wählen welcher an der Hinterachse elektronisch angetrieben wird und vorne mit einem Benziner. Insgesamt kann der V90 hier eine Systemleistung bis zu 400 PS erbringen.

    Auch die Ausstattung hat einiges zu bieten: Der V90 weist Sicherheitssysteme wie dem City-SafetySystem sowie einem halbautonomen Fahrassistent.

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