Marder Balkonrahmen Wohnviertel

Marderabwehr fürs Auto – Was kann ich tun?

Jährlich meldet der ADAC cirka 15.000 Schadensfälle, welche infolge von Marderbissen entstehen. Für den Fahrzeugbesitzer kann dies schnell Mal eine kostspielige Angelegenheit werden. Besonders gefährdet bei solch einer Marderbiss-Attacke sind vor allem Schläuche und Kabel wie zum Beispiel Zündkerzenkabel, Kühlwasser,- und Bremsschläuche oder Kabel der Lambdasonde – auch das Autokennzeichen kann beschädigt werden. Da die Tiere oft nur einen etwa Stecknadel großen Einstich durch den Biss hinterlassen, sind solche Bissstellen häufig nur schwer zu erkennen. Dadurch können mögliche Folgen wie ein Unfall, Autobrand oder eine Autopanne entstehen. Um dies vorzubeugen, sollte man gewisse Abwehrmaßnahmen in Erwägung ziehen.

Abwehrmaßnahmen

Marder beißen Autoschläuche durch (c) iStock.com / sestovic

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Bei der Abwehr der Marder ist dringend zu beachten, dass der Steinmarder dem sogenannten Jagdrecht unterliegt. In erster Linie sollte man nach einer Marderattacke den Motorraum einer Motorwäsche unterziehen, welcher am besten von einer Fachwerkstatt durchgeführt wird, damit der Duft des Marders verschwindet (wie auch schon n-TV schrieb). Ansonsten kann es schnell passieren, das Ihr Fahrzeug erneut einem Marder zum Opfer fällt. Auch der Einsatz von Ultraschall-Geräten kann sinnvoll sein, um aber eine Gewöhnung zu vermeiden, sollte der Schalldruck einen Pegel über 100 db (c) haben.

Auch Strom führende Geräte, die nach dem Prinzip eines Weidezauns funktionieren, bewähren sich. Eine große Auswahl an Hausmitteln wird zur Abwehr des Steinmarders empfohlen, die Wirkung ist aber oft zweifelhaft bzw. häufig auch nur von geringer Dauer. So werden beispielsweise Klosteine, Hundehaare, Gummistiefel oder sonstige Mittel zur Marderabwehr empfohlen. Auch wird häufig ein Schutzgitter empfohlen, was aber häufig auch nur eine kurzzeitige Wirkung erzielt.

Nachteile der Maßnahmen zur Abwehr

Bei einer Abwehr mit Ultraschall ist bekannt, dass eine Schutzwirkung nur eintritt, wenn der Schalldruck hoch genug ist und dem Tier Schmerzen verursacht. Durch Hindernisse wird der Schall aber blockiert und somit wirkungslos. Daher gestaltet sich eine wirkungsvolle Anwendung im engen Motorraum eher schwierig. Bei der Methode nach dem Weidezaunprinzip ist es wichtig, die Kontakte regelmäßig auf Korission und Schmutz zu überprüfen, was an schwer zugänglichen Stellen oft problematisch werden kann. Auch dürfen die Kontakte nicht so platziert sein, dass sie an andere Metallteile im Motorraum kommen oder verrutschen und somit einen Kurzschluss verursachen können. Die Methode mit dem Schutzgitter ist am Fahrzeug oft nur schwierig zu realisieren, da es aufgrund der Größe nicht immer mitgeführt werden kann und oft nur an einem festen Standort genutzt werden kann.

Selbst eine Garage stellt keine lückenlose Marderabwehr dar, da das Fahrzeug ja häufig von einem zum anderen Ort pendelt und häufig nur nachts in der Garage abgestellt wird. Sicher ist es sinnvoll, eine Lösung zur gezielten Marderabwehr in Form einiger Kombinationen zu finden.

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