Saisonkennzeichen Wohnmobil Küstenstraße

Saisonkennzeichen – Zeit und Geld sparen

Viele Menschen, die ein Motorrad oder ein Cabrio besitzen, nutzen diese Fahrzeuge nur in der warmen Jahreszeit, also bloß ein paar Monate im Jahr. Mit einem Saisonkennzeichen hat man die Möglichkeit, bares Geld zu sparen, indem man die KFZ Versicherung nicht für ein ganzes Jahr zahlt. Durch ein Saisonkennzeichen bekommt man die Kfz-Zulassung, das Fahrzeug einen gewissen Zeitraum fahren zu dürfen.

Saisonkennzeichen: Wann gilt es?

Wer sein Wohnmobil nur in bestimmten Jahreszeiten nutzt, ist mit einem Saisonkennzeichen gut beraten (c) iStock.com / magicinfoto

Saisonkennzeichen Wohnmobil Küstenstraße

Saisonkennzeichen bekommt man für Zeiträume von zwei bis elf Monaten, hierbei werden jedoch immer volle Monate abgerechnet. Die Zahl, die oberhalb des Strichs steht, gibt den Monat an, ab dem das Fahrzeug geführt werden darf, die Zahl unterhalb des Strichs gibt den Monat an, ab dem das Fahrzeug dann nicht mehr zugelassen ist. Steht also über dem Strich eine 4 und unter dem Strich eine 10, so gilt die Zulassung von dem 01. April bis zum 31. Oktober. Außerhalb dieser Zeiträume darf man die Fahrzeuge nicht bewegen.

Saisonkennzeichen haben zwei bedeutende Vorteile

Die Saisonkennzeichen haben zwei große Vorteile: Wiederverwendbarkeit über mehrere Jahre und Kostenersparnis durch wegfallende Versicherungs-Ausgaben.

1. Wiederverwendbare Saisonkennzeichen

Sie können immer wieder verwendet werden, so dass man nicht jedes Jahr wieder zu einer Zulassungsstelle muss, um es ab- und wieder anzumelden. Dies spart sehr viel Zeit, da auf den Straßenverkehrsämtern und Zulassungsämtern meist sehr viel los ist und man fast immer mit langen Wartezeiten rechnen muss.

2. Kostenersparnis

Man bares Geld, da man durch ein solches Kfz-Kennzeichen die Versicherungsprämie in der Autoversicherung verringern kann und wirklich nur Versicherungsbeiträge für die Monate zahlt, in denen die Fahrzeuge auch genutzt werden. In den Zeiträumen, in denen das Fahrzeug nur in der Garage steht, bzw. nicht genutzt werden darf, zahlt man keinen Versicherungsbeitrag. Man darf das Fahrzeug jedoch auch nicht bewegen oder nutzen. Selbst Testfahrten oder Überführungsfahrten sind verboten. In dem Zeitraum besteht jedoch auch ein eingeschränkter Versicherungsschutz. Je nach Art der Versicherung, kommt die Versicherung für Schäden durch Unwetter oder auch für einen Diebstahl auf.

Lohnt sich das Saisonkennzeichen?

Sommer ist Cabrio-Saison und Zeit für das Saisonkennzeichen (c) iStock.com / rarpia

Saisonkennzeichen offenes Cabrio

Überlegt man sich, ein Fahrzeug mit einem Saisonkennzeichen anzumelden, sollte man sich vorher jedoch in Ruhe überlegen und ausrechnen, ob es sich wirklich lohnt. Hat man zum Beispiel selbst keine Garage oder einen geeigneten Unterstellplatz für das Cabrio, Wohnmobil oder Motorrad, muss man sich eventuell einen Stellplatz mieten, was oft nicht viel günstiger ist, als ein ganzes Jahr KFZ Versicherung zu zahlen.

Zusammenfassung

Saisonkennzeichen haben also für viele Menschen viele Vorteile, die hier noch einmal kurz zusammengefasst werden:

  • man spart bares Geld
  • man spart Zeit, weil man nicht ständig zur Zulassungsstelle muss
  • man zahlt Versicherungsbeiträge nur dann, wenn man sie auch nutzt
  • Versicherungsprämie kann verringert werden
  • Kennzeichen ist immer wieder nutzbar

Informieren ist wichtig

Wie bei allen Versicherungsangelegenheiten ist es jedoch auch bei einem Saisonkennzeichen wichtig, sich vorher ausreichend zu informieren und gegebenenfalls auch zu vergleichen, damit man einen günstigen Versicherer findet, der genau die Dinge absichert, auf die man selbst großen Wert legt. Allein durch ausreichende Vergleiche kann man oft noch bares Geld sparen.

Saisonkennzeichen

Strafen bei Verstößen

Fährt man mit einem abgelaufenen Saisonkennzeichen, verstößt man gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Hier drohen dann Punkte in Flensburg, Geldstrafen und selten sogar Freiheitsstrafen. Stellt man seine Fahrzeuge mit abgelaufenem Saisonkennzeichen auf öffentlichen Parkplätzen, Straßen oder Plätzen ab, muss man damit rechnen, dass das Fahrzeug auf eigene Kosten abgeschleppt wird, dass man Bußgeld zahlt und Punkte bekommt.

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