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Trenngitter im Auto: Hunde an Heckgitter, Box und Co. gewöhnen

Verantwortungsvolle Hundebesitzer und Autofahrer kennen das Problem: Sie möchten ihren Liebling im Fahrzeug möglichst gut sichern – zum Beispiel durch ein Trenngitter im Auto, das sowohl dem Tier als auch den weiteren Insassen Schutz bietet. Die Vierbeiner allerdings haben häufig ihren eigenen Kopf, fühlen sich durch Schutzgitter oder Transportkäfig eingeengt und würden sowieso am liebsten komplett aufs Autofahren verzichten. Ungesicherte Hunde in Fahrzeugen sind allerdings nicht nur ein Risiko, sondern auch schlicht verboten. Was also tun? Drei Tipps, wie Sie Ihrem Haustier das Reisen im Auto schmackhaft machen können.

Tipp 1: Ein Trenngitter im Auto kombiniert Freiheit und Sicherheit

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Mit einem Trenngitter im Auto kann auch Ihr Hund die Fahrt genießen. © istockphoto.com/Geber86

Den Hund absichern, ohne ihn einzuengen – diesen Wunsch erfüllen spezielle Auto-Trenngitter. Im Auto kann das Tier so im Kofferraum sitzen oder liegen, während der Personenraum durch das Gitter abgetrennt wird. Wer sich informieren möchte, wird online schnell fündig. Händler wie Kleinmetall bieten verschiedene Varianten der Kofferraumgitter an. Sie werden üblicherweise an den Kopfstützen, dem Boden und den Seiten des Fahrzeugs befestigt und bieten so einen guten Schutz.

Der große Vorteil dieser Hundegitter beziehungsweise Gepäckgitter liegt nicht nur in der hohen Sicherheit, sondern auch in der Freiheit, die sie dem Tier lassen: Der Hund muss nicht auf engem Raum ausharren, sondern er hat dank des Hundeschutzgitters den gesamten Kofferraum für sich und kann seine Umgebung im Blick behalten – perfekt für die geselligen Rudeltiere. Gerade für Tiere, die das Kfz noch nicht gewohnt sind oder nicht mögen, sind deshalb Trenngitter im Auto oft eine gute Lösung.

Tipp 2: Hund im Auto – langsame Gewöhnung von klein auf

Ob nun hinter einem Auto-Trenngitter, in einem Transportkäfig oder durch einen speziellen Gurt oder ein Schutznetz abgesichert – es gibt wenige Hunde, die das Autofahren spontan lieben. Sehr viel häufiger werden Tiere, die Fahrzeuge bisher nicht kannten, nervös und zeigen Stresssymptome. Für entspannte Autofahrten sollte man sein Haustier deshalb möglichst schon als Welpen an die Reisen gewöhnen. Kurze Fahrten, gerne in Verbindung mit einem Leckerli als Belohnung, helfen dem Vierbeiner zu entspannen und Vertrauen zur ungewohnten Umgebung aufzubauen.

Das Auto selbst ist nicht das Problem, wohl aber die Sicherheitsmaßnahme, für die Sie sich entschieden haben? Leider hat Ihr Tier hier keine Wahl – ungesicherte Hunde im Auto sind laut den Experten vom ADAC absolut tabu und stellen eine Gefahr für die Sicherheit im Straßenverkehr dar. Gewöhnen Sie in diesem Fall Ihren Vierbeiner Stück für Stück an die neue Situation: Während Trenngitter den Hunden im Auto relativ viel Freiraum lassen, sind vor allem Boxen unter Umständen eine große Umstellung. Lassen Sie Ihr Haustier also zunächst außerhalb des Autos regelmäßig für kurze Zeit in der Transportbox sitzen, bis es nicht mehr nervös darauf reagiert.

Tipp 3: Hundezubehör für eine entspannte Autofahrt

Eine neue Umgebung ist für viele Hunde zunächst problematisch. Deshalb gestalten erfahrene Haustierbesitzer dem Vierbeiner seinen Platz im Auto möglichst heimelig. Ein geliebtes Spielzeug oder auch das eine oder andere Leckerli macht die Box oder den Transportkäfig gleich viel attraktiver. Der Kofferraum, der mit einem Trenngitter vom Rest des Autos abgeteilt ist, wird durch eine gemütliche Decke noch bequemer. Gerade bei einem Mietwagen empfiehlt sich übrigens eine robuste Autoschondecke als Unterlage ohnehin. Eine Hunderampe bietet sich unter Umständen an, um dem Vierbeiner Ein- und Ausstieg zu erleichtern.

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