H-Kennzeichen Oldtimer schwarz weiß

H-Kennzeichen – Richtlinien für die Zulassung eines Oldtimers

Um ein H-Kennzeichen (Kfz-Kennzeichen eines Historischen Kraftfahrzeugs) für die Kfz-Zulassung des Oldtimers zu bekommen, muss man sein Auto heutzutage noch mehr in Schuss halten, als bisher. Mit der neuen Oldtimerrichtlinie haben die Kfz-Sachverständigen bei der Begutachtung vom Fahrzeug zwar mehr Freiraum, jedoch wurde die Bewertungsskala, laut der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ), zum Bewahren des beliebten und vor allem Steuer sparenden H-Kennzeichens gestrichen. Um das Oldtimerkennzeichen für seinen Klassiker bei den deutschen Zulassungsstellen zu bekommen, müssen einige Richtlinien eingehalten werden. Das Auto darf nicht jünger als 30 Jahre sein, da es sonst als Youngtimer gilt und es muss vor allem in einem guten Pflege- und Erhaltungszustand sein.

H-Kennzeichen mit Tuning?

Tuning ist erlaubt, solange es zeitgemäß ist

Auch nach den neuen Richtlinien sollen Umbauten am Auto noch erlaubt sein. Diese müssen jedoch nachweislich innerhalb der ersten zehn Jahre nach Erstzulassung oder Herstellungsdatum vorgenommen worden sein.

Oldtimer bekommen heute ein H-Kennzeichen (c) iStock.com / stacey_newman

H-Kennzeichen Oldtimer schwarz weiß

Um dies bei der Hauptuntersuchung zum erhofften H-Kennzeichens nachweisen zu können, helfen zum Beispiel:

  • der Fahrzeugbrief eines Fahrzeugs des gleichen Typs
  • Fachliteraturen
  • Dokumente, welche fahrzeugspezifisch sind
  • damalige Gutachten

Noten von 1 bis 5 Bewerten den Oldtimer bei der Vergabe vom H-Kennzeichen

Wenn das Auto schließlich dem Gutachter vorgestellt wird, um das ersehnte H-Kennzeichen zu erlangen, kommt es auf die Bewertung der Fahrzeuge in Form von Noten an, die von 1 bis 5 gestaffelt sind.

Note 1

Hierbei bedeutet die Note 1 einen makellosen Zustand, ohne Mängel an der Technik, wie auch eine perfekte Optik des Wagens. Alle Dokumente des originalen Fahrzeugs müssen vorhanden sein. Auch ein restauriertes Auto, welches einen tadellosen Zustand vorweist, erlangt diese Note, allerdings ist dies sehr selten.

Note 2

Die Note 2 kann ein Auto erlangen, das entweder ein seltenes Modell in restauriertem Original Zustand ist oder welches den Vorgaben entsprechend restauriert wurde. Das Fahrzeug weist leichte Gebrauchsspuren auf und ist technisch wie auch optisch ohne Mängel zu begutachten. Neue Teile sind ausschließlich montiert worden, wenn es die StVZO verlangt hat.

Note 3

Ein Auto, das sichtlich in die Jahre gekommen ist, kleinere Mängel auf weist, ohne durch gerostete Stellen und verkehrssicher ist, erhält die Note 3 bei der Vergabe des H-Kennzeichens.

Note 4

Wenn der Zustand des Autos verbraucht ist und es teilweise restauriert wurde und nur bedingt fahrbereit ist, sodass man Reparaturen vornehmen muss, wird dies durch die Note 4 charakterisiert.

Note 5

Die schlechteste Note bekommt ein Fahrzeug, welches weder fahren kann noch gut restauriert ist. Oft werden Fahrzeuge mit der Note 5 nur noch als Ersatzteillager genutzt.

H-Kennzeichen

Die Reflektion der Vorteile

Alles in allem kann man sagen, dass das H-Kennzeichen viele Vorteile hat, wie zum Beispiel das uneingeschränkte Bewegen des Fahrzeuges im Straßenverkehr und die finanziellen Vorteile.
Andererseits braucht man für das H-Kennzeichen, das schon bereits erwähnte Oldtimergutachten, Geduld, da dies viel Aufwand bedeuten kann. Das Auto muss, nach den Richtlinien aller Fahrzeuge, zum TÜV und benzingetriebene Oldtimer, die ab dem 1.7.1969 zugelassen sind, auch zur AU.

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