Motorwäsche sauberer Motorraum

Motorwäsche – Tipps zur optimalen Reinigung des Motorraums

Im Laufe der Jahre kann der Motorraum eines Fahrzeuges ganz schön schmutzig werden. Daher nutzen einige Fahrzeugbesitzer die Motorwäsche, um den Motor reinigen zu können und wieder sauber zu bekommen. In der Regel entsteht der Dreck durch das schmutzige Wasser, welches bei Regenwetter in den Motorraum eindringt. Während des Fahrens auf nassen Fahrbahnen wird das Spritzwasser nach oben katapultiert, wodurch sich Schmutzrückstände wie Dreckablagerungen und Salzreste von Trockeneis am Motor festsetzen. Der Dreck kann schon bei kleinen Maßnahmen wie z.B. dem Ölwechsel extrem an die Substanz gehen, da man schnell schmutzige Hände oder Kleidung bekommt und das schmierige Motoröl schwer von den Maschinen und Geräten zu entfernen und damit das Motor Reinigen schwieriger ist. Gerade für Showcars in der Tuningszene mit einer Chip Tuning Box ist ein sauberer Motorraum ein „Muss“. Um dem Schmutz entgegen zu wirken, kann man den Motorraum seines Autos einer professionellen Motorwäsche unterziehen. Für eine regelmäßige Befreiung und Reinigung des Motorraums hat man allerdings einige Bedingungen zu erfüllen.

Was ist bei einer Motorwäsche zu beachten?

Vorsicht bei der Reinigung: Motoren beinhalten viel Elektronik (c) iStock.com / terex

Motorwäsche sauberer Motorraum

Im Gegensatz zur normalen Autowäsche, welche ohne große Vorsichtsmaßnahmen durchgeführt werden kann, sollte man bei der Motorwäsche mit Bedacht vorgehen, da der Auto Motor das zentrale Bauteil im Auto ist und viel Elektronik beinhaltet. Bei einem zu radikalen Vorgehen kann es schnell passieren, dass der Motor nach der Motorwäsche nicht mehr anspringt. Um das Risiko zu umgehen sollte zunächst einmal nur bei extremen Verschmutzungen und bei einer nicht so erfolgreichen Marderabwehr am Auto eine Motorwäsche durchgeführt werden.

  • Keinen Dampfdruckreiniger verwenden

    Ein großer Fehler, welchen viele Autobesitzer machen, ist der Einsatz eines Dampfdruckreinigers zur Motorwäsche. Dieser Reiniger erzeugt einen sehr hohen Druck, wodurch elektronische Einzelteile beschädigt werden können oder einfach zu nass werden. Deshalb ist vom Einsatz des Dampfdruckreinigers für die Motorwäsche dringendst abzuraten. Einige Autohersteller verbieten den Einsatz dieses Gerätes sogar, da viele Komponenten im Motorraum speziell beschichtet sind, um sie vor äußeren Einflüssen zu schützen und durch den Einsatz des Dampfreinigers die Beschichtung angegriffen werden kann. Beim Verstoß kann es dazu führen, dass das erworbene Kraftfahrzeug nach falschem Motor Reinigen seine Garantie verliert.

  • Experten hinzuziehen für eine professionelle Motorwäsche

    Als Alternative zur privaten Motorwäsche können Experten für eine Motorwäsche herangezogen werden. Diese kennen sich hervorragend mit der Motorwäsche aus, so dass hier gewährleistet ist, dass der Motor nach der Wäsche noch einwandfrei funktioniert. Wer sich diesen Service von Profis jedoch nicht leisten kann, dem helfen folgende Tipps bei der privaten Motorwäsche.

Motorwäsche – Vorgehensweise

Den Motor reinigen sollte man vorzugsweise nach der winterlichen Jahreszeit. Sobald man Laub und Schmutz im Motorraum vorfindet, wird eine Motorwäsche ratsam – wenn auch nur unter Vorbehalt, da – wie schon erwähnt – schnell Schäden auftreten können, wenn die Motorwäsche nicht richtig durchgeführt wird. Hier sollte man bei dieser besonderen Autopflege schrittweise vorgehen, um auch keine Fehler zu begehen.

Für Motorwäschen dürfen keine Dampfhochdruckreiniger benutzt werden (c) iStock.com / titlezpix

Motorwäsche Motorraum Schwamm

Schritt 1: Geeigneten Platz finden

Die Reinigung des Motors ist vom Gesetz nur erlaubt, wenn sich in unmittelbarer Nähe ein Ölabscheider befindet, damit das Motoröl ordnungsgemäß entsorgt werden kann. Daher darf die Motorwäsche in der Regel nicht auf dem eigenen Privatgrundstück vorgenommen werden.

Schritt 2: Temperatur des Motors beobachten

Sobald Sie einen geeigneten Platz für die Reinigung des Motoraums gefunden haben, können Sie mit der Motorwäsche beginnen. Aber Vorsicht! Lassen Sie den Motor ihres Fahrzeuges erst einmal abkühlen, da bei zu schneller Temperaturveränderung einzelne Teile beschädigt werden können.

Schritt 3: Die richtigen Reinigungsmaterialien

Wie oben schon erwähnt ist die Reinigung vom Motorraum mit einem Dampfhochdruckreiniger nicht die optimalste Lösung. Hierfür kann man besser einen normalen Hochdruckreiniger nutzen, bei dem man den Strahl auf einen minimalen Druck reduzieren kann. Bevor der Motor jedoch mit dem Hochdruckreiniger abgespritzt wird, sollte er mit einem speziellen Motorreinigungsmittel eingesprüht werden. Gleich zu Beginn kann auch zunächst einmal ein Kaltreiniger, anschließend Bremsenreiniger verwendet und darauffolgend der Motorraum abgespritzt werden. Noch optimaler wäre es, das Motorreinigungsmittel direkt mit dem Hochdruckreinger auf den Motor zu sprühen.

  • Merke:

    Elektronische Bauteile sollten generell nicht mit dem harten Strahl in Berührung kommen, da sonst Dichtungen beschädigt werden können. Es sollte ebenfalls vermieden werden, dass Spritzwasser in den Luftfilter gelangt.
    Für die Motorwäsche sollten Sie sich also folgendes merken:

    • Den geeigneten Platz finden: Machen Sie sich vorher schlau, ob die Motorwäsche dort erlaubt ist!
    • Für die Motorwäsche keinen Dampfhochdruckreiniger benutzen, da dieser die Elektronik beschädigen könnte

Fehler bei der Autoreinigung

Das Warten einer Autoreinigung bis Winterende ist der wohl erste Fehler, den man bei einer Fahrzeugpflege machen kann. Chemische Substanzen wie Streusalz setzen dem Auto zu. Regelmäßige Waschstraßen werden daher empfohlen, jedoch nicht bei unter 5 Grad minus, da das Wasser nach dem Verlassen der Waschstraße Dichtungen und Türschlösser einfrieren kann. Auch das Sparen von Unterbodenwäsche und Heißwachs kann schädlich für das Auto sein, da dadurch Rost vorgebeugt und die Wirkung der Waschstraße verlängert wird.

Handwäsche

Mit winzigen Schmutz- partikeln, die sich auf den Reinigungs- schwämmen festsetzen, wirken diese auf dem Lack wie Schmiergelpapier.

Dampfstrahler

Durch den hohen Wasserdruck und die Temperaturunterschiede können Schäden am Unterboden oder Lack entstehen.

Garage heizen

Wärme in der Garage beschleunigt das Rosten am Auto.

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